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Das IFZI bietet die
Gelegenheit, eine Ausbildung im Rahmen einer Famulatur von einem Tag
bis hin zu drei Monaten zu absolvieren. An diesem Ausbildungsprogramm
nehmen nicht nur Zahnärzte aus Deutschland und Europa teil,
sondern aus der ganzen Welt. So können Sie in der Mauthalle
zum Beispiel indische, japanische, südamerikanische oder auch
chinesische Kollegen antreffen. Der Famulant, der den
täglichen Betrieb begleitet, nimmt Teil am gesamten Prozedere
der implantologischen Praxis.
Beginnend mit dem ersten Patientengespräch, Diagnose und
Therapieplanung, über die verschiedenen Indikationen der
Implantatchirurgie, die Interimsversorgung, die prothetische
Rekonstruktion - vom Einzelzahnimplantat bis hin zur festsitzenden
Brücke im zahnlosen Kiefer - und mit dem Recallsystem wird das
gesamte medizinische Spektrum miterlebt. Darüber hinaus
gewinnt der Famulant Einblick in Organisation, Marketing und
Teamführung einer großen implantologisch
orientierten Praxis. Der große Vorteil liegt darin,
daß im IFZI täglich das gesamte Spektrum der
zahnärztlichen Implantologie praktiziert wird, so
daß der Famulus neben der Implantat-Prothetik auch
täglich mindestens an einer Implantat-OP und einer
Implantat-Eröffnung teilnimmt.
Implantologie ist eine vorwiegend praktische Wissenschaft. Sie ist
unterteilbar in zwei Komponenten:
Chirurgie und Prothetik.
Für den Zahnarzt ist es wichtig zu wissen, daß der
Einstieg idealerweise über die Implantat-Prothetik erfolgen
sollte, denn Prothetik hat er gelernt. Das "Know-how" kann er auf
entsprechenden Fortbildungsseminaren und praktisch durch eine Famulatur
in einer implantologischen Praxis bzw. in einem implantologischen
Zentrum erlernen.
Das Fortbildungsangebot für dieses Spezialfach ist inzwischen
nahezu unüberschaubar. Dies betrifft vor allem die OP-Kurse
von Seiten der Industrie und auch der wissenschaftlichen
Gesellschaften. Jedoch können diese Fortbildungsprogramme
letztendlich die praktische Ausbildung nicht ersetzen. Die Famulatur in
einer implantologisch spezialisierten Praxis stellt das ideale
Bindeglied zwischen theoretischer und praktischer Ausildung dar.
Eine ebenfalls gute praktische Fortbildungsmöglichkeit bietet
die Mitgliedschaft in einer regionalen Studiengruppe der DGZI. Seit
etwa fünf Jahren hat die DGZI in Kooperation mit der ICOI
(International Congress of Oral Implantologists), dem Weltverband aller
nationalen implantologischen Gesellschaften diese Studiengruppen in
allen Bundesländern etabliert. Die große Beliebtheit
und die erfolgreiche Arbeit der amerikanischen Studiengruppen hat sich
auch in Deutschland voll bestätigt. Vor allem der junge oder
implantologisch unerfahrene Zahnarzt findet hier mit Sicherheit die
notwendige Hilfestellung und Unterstützung von erfahrenen
Kollegen. Eine Mitgliedschaft in der DGZI ist keine Voraussetzung um
einer Studiengruppe beizutreten, ist jedoch sowohl für den
Einsteiger, als auch für den Fortgeschrittenen von
großem Nutzen.
Wenn der sichere und erfolgreiche Einstieg über die Prothetik
erfolgen sollte, so setzt dies zwangsläufig eine
Überweisungspraxis voraus. Das heißt, der Zahnarzt
sucht sich in seiner näheren oder weiteren Umgebung einen
implantologisch erfahrenen Kollegen, mit dem er zusammenarbeitet. Diese
Arbeitsteilung funktioniert jedoch nur dann, wenn das sogenannte "team
approach" wirklich stimmig ist.
Kein Zahnarzt ist verpflichtet, selbst zu implantieren, jedoch ist
heute jeder Zahnarzt sehr wohl verpflichtet, sich implantologisch
fortzubilden, um primär seinen Patienten implantologisch zu
beraten. Die Famulatur stellt den praktischen Teil der Ausbildung dar.
Im IFZI kann der Famulant alle Phasen der Implantologie live miterleben.
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Anmeldung / Information
Frau Anne Monnier-Winterstein
Tel. +49 (0) 911 - 34 74 624
Fax +49 (0) 911 - 34 74 623
Email: dr.lang@ifzi.de
Postadresse
IFZI GmbH
Mauthalle, Hallplatz 2
90402 Nürnberg |
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