Modul I & II (Chirurgie)

Es werden immer nur drei Zahnärzte in einem OP von einem Phantomtrainer ausgebildet: Ein Arzt ist der Behandler, der Zweite übernimmt die Position der stehenden Assistenz, der Dritte die der sitzenden Assistenz. Dann werden die Positionen gewechselt. Auf diese Weise erlernt der Zahnarzt die wichtige Funktion der OP-Assistenz und kann sein OP-Team in der eigenen Praxis professionell ausbilden. Nach Abschluss der drei Chirurgie-Module hat jeder Teilnehmer 9 Implantate im UK, 10 Implantate im OK und 5 Implantate im Modul I – also insgesamt 24 Implantate eingesetzt.

 

Modul III (Sinus-Lift)

Bei diesem Modul wird das gesamte OP-Protokoll mit all den Materialien und speziellen Instrumenten step-by-step von jedem Teilnehmer praktisch durchgeführt und kann später eins zu eins auf den realen Patienten übertragen werden.

 

Modul IV (Prothetik)

Im Prothetikmodul werden an einem einzigen Kurstag am künstlichen Patienten sämtliche Schritte von der Abdrucknahme über die Wachsaufstellung, Abutmentauswahl mittels Silikonschlüssel bis zur Passivierung bzw. Gerüstanprobe und Einsetzen der festsitzenden bzw. abnehmbaren Rekonstruktion mit und ohne Einbeziehung natürlicher Zähne durchgeführt.
Das Know-how der Implantatplanung wird anhand einer PowerPoint-Präsentation verschiedener Patientenfälle und Indikationsklassen demonstriert.
Der Prothetikkurs ist sowohl für Zahnärzte als auch Zahntechniker und zeigt gleichzeitig das perfekte Teamapproach in der Implantatprothetik am Behandlungsstuhl.
Unter diesem Aspekt ist das Prothetikmodul auch in idealer Weise geeignet für die immer noch große Gruppe von Zahnarztpraxen, die keine Implantatbehandlung durchführen, denn auch wenn keine Zahnärztin und kein Zahnarzt verpflichtet ist, die Implantatchirurgie selbst auszuüben, so ist heute jedoch jede zahnärztliche Praxis sehr wohl verpflichtet, dem Patienten zumindest eine Implantataufklärung zu geben und damit die Möglichkeit einer Implantattherapie durch Überweisung an den Spezialisten zu ermöglichen.

Um die Implantatprothetik in der eigenen Praxis durchführen zu können, sind nur drei Voraussetzungen notwendig:
1. Die implantatprothetische Ausbildung am Phantom zusammen mit dem Zahntechniker (Tagesmodul IV)
2. Die Zusammenarbeit mit einer implantat-chirurgischen Überweisungspraxis.
3. Das Buch: Der Wegweiser der modernen Implantatprothetik, erschienen im Spitta Verlag 2010.

 

Modul V

Das Modul V ist ein so genanntes Individualtraining für Absolventen der vier Grundmodule. Die Zahnärztin bzw. der Zahnarzt kommt mit eigenem OP-Team und absolviert unter Supervision das gesamte Implantationsprogramm im Rahmen eines professionellen Trainings, d. h. neun Implantate im Unterkiefer und zehn Implantate inkl. Sinuslift im Oberkiefer einschließlich Naht unter strengen OP-Bedingungen.

Modul V kann auf Wunsch auch als echte Supervisions-OP am realen Patienten im IFZI in Nürnberg oder in der eigenen Praxis durchgeführt werden.

Für dieses Individualtraining erhalten die Teilnehmer ein IFZI-Zertifikat und 12 Fortbildungspunkte.

 

Modul VII
(Augmentationsverfahren für den fortgeschrittenen Implantologen)

Da die Erwartungen seitens der Patienten stetig steigen, gewinnt der optische Eindruck einer Rekonstruktion immer mehr an Bedeutung und spielt eine tragende Rolle in der Gesamtästhetik der zahnärztlichen
Versorgung.

Um das Hart- und Weichgewebe so natürlich wie möglich nachzuempfinden, ist es für jeden Implantologen besonders wichtig, gute Techniken im Bereich der Augmentationschirurgie zu besitzen.

Neben einer Live-Operation werden die praktischen Übungen in Kleingruppen (Verhältnis Trainer/Student 1:3) am künstlichen Patienten durchgeführt.

Dieser Kurs vermittelt praktische Kenntnisse für eine Knochenblocktransplantation State of the Art.

Kurs-Flyer zum Download:
Augmentationsverfahren für den fortgeschrittenen Implantologen